Experimentell und spektakulär ging die erste Saison unserer Konzertreihe zu Ende: Junge Studierende der Hochschule für Musik in Frankfurt gaben Kostproben ihres Könnens und nahmen die Zuhörer:innen mit auf eine erlebnisreiche Klangreise. Künstlerisch äußerst anspruchsvoll, virtuos gespielt, und mit ganz neuen Höreindrücken faszinierten sie ihr Publikum in der voll besetzten Stadtkirche. Und eine weitere Besonderheit: die Komponist:innen der aufgeführten Werke waren allesamt ebenfalls anwesend.
Foto oben: Raphaelle Proust in Aktion
Ziyi Tao, der Initiator des Abends, beeindruckte mit elektronischen Interventionen. Eugen Eckert war begeistert.
Flügel einmal anders: An vertikal gespannten Schnüren angebrachte Holzkugeln brachten die Saiten des Instruments zum Klingen. Raphaëlle Proust löste Halterungen und lies durch die abstürzenden Kugeln „For now, time is a duration of a thought” von Carmel Curiel zum Hörerlebnis werden.
Begüm Aslan, Koloratursopran und Kontrabass, präsentierte eindrucksvoll „Auf dem Altar meiner Verse“ von Daniel Lubin.
Eine Streichergruppe, bestehend aus Paul Rodríguez Flys, Suzune Masumoto, Ynyr Pritchard und Mari Nagahara erinnerte lautmalerisch an einen großen deutschen Maler: „There is an image by Paul Klee“, so der Titel des Stückes von Ziyi Tao, das von ihm elektronisch untermalt wurde. Franco Caspe war für die Entwicklung der Minifusion verantwortlich.
Video 1: Raphaelle Proust, die Kugellöserin
Video 2: Begüm Aslan
Video 3: Die Streicher mit dem „Image of Paul Klee“
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